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Gedichte und Lyrik von 2015 bis heute

Dichtergarten
War es erst ein lichter Garten, wird es bald ein dichter Garten. Blumen in verschied’nsten Arten möchten nicht mehr länger warten. Streue Samen in die Scharten, und aus frisch gepflanzten Zarten wächst alsbald ein dichter Garten. Ganz von selbst, die Winterharten, werden in das Frühjahr starten. Ich muss gießen, ich muss warten. Lese Bücher, spiele Karten. War es einst ein lichter Garten, ist es nun mein Dichtergarten.

Grübler
Schlaflose Nächte hindurch gedacht, ich bin ein übler Grübler. Zu viel gedacht, die Nächte durchwacht, ich grüble immer übler.

Die neuen Götter
Woher seid Ihr gekommen? Wohin werdet Ihr geh'n? Es ist doch unbenommen, dass ihr, wenn sich nichts wendet in Trümmern werdet steh'n.
Die Zukunft zeigt nichts Gutes. Was tut ihr euren Kindern an? Seid ihr noch frohen Mutes? Seid ihr noch voller Hoffnung, dass es sich wenden kann?
Es wird sich wohl nichts wenden, von selbst und ohne Last. Ihr werdet elend enden, wenn ihr so weiter macht. Gebt auf, d…

Gedicht-Video: Das wahre Gesicht

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Gedicht-Video: Dichtergarten

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Gedicht-Video: Bildschirmmedien

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Neidlied von Reinhard Lakomy

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Reinhard Lakomy brachte es schon damals präzise und in knappen Versen auf den Punkt. Der Neid ist das Übel unserer Gesellschaft!


Neidlied

Wer macht die Menschen so bös' und schlecht?
Wer macht die Menschen so ungerecht?

Das ist ein Zauberer, weit bekannt.
Ein böser Zauberer, Neid genannt.

Er bringt den Menschen nur Hass und Streit,
ein böser Zauberer ist der Neid.



Der Traumzauberbaum von Reinhard Lakomy
aus dem Jahr 1980



Falls du den Traumzauberbaum nicht kenntst, klicke auf das Bild.
Meinerseits eine absolute Empfehlung!

Video: Verlogene Wahrheit

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Video:
Verlogene Wahrheit


Aufgenommen in Mondwinkels LeseGarage am 30. Mai 2015.

Video: Vom Arbeitsweg einer Büroklammer oder Der Sinn des Büroklammerdaseins

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Video:
Vom Arbeitsweg einer Büroklammer
oder Der Sinn des Büroklammerdaseins


Aufgenommen in Mondwinkels LeseGarage am 30. Mai 2015.

Der Herbst kündigt sich an ...

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Leise, dennoch unübersehbar, schleicht sich der Herbst in den Garten.








Mondwinkels Buchtipps

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Hier empfehle ich euch einige sehr gute Bücher.
Klickt auf die Cover und schaut sie euch dann bei Amazon genauer an!

Gedichte und Lyrik von 1990 bis 1995

Einsamkeit
Allein mit mir in meiner Welt. Stille trotz des Lärms. Einsam trotz der Menschen. Innere Zufriedenheit, innere Leere. Ständig wechselnd. Hab soviel zu sagen, auch ohne zu sprechen. Keiner hört zu. Meine Schuld?


Gedanken
Gedanken, ich hab sie, ich mache sie mir. Ich gebe ihnen Gestalt. Weit voraus sind sie oft, kaum erkenn’ ich sie noch, doch geben sie mir Hoffnung und Halt.



Das wahre Gesicht
Lachen gekünstelt, Freude gespielt, Optimismus ist nur vorgetäuscht. Die Wahrheit verborgen hinter tausend Schleiern. Die wahren Gefühle werden weggescheucht. Vorm Gesicht eine Maske, die Menschen sind falsch. Entscheidend ist der Schein. Sie spielen das Spiel, das sich Leben nennt, und sehen die Wahrheit nicht ein.


Blutige Religion
Eine Tat, mit Blut befleckt, gerechtfertigt durch eine höhere Macht, ist nicht vielmehr wert, als der Kot eines Hundes. Der Glaube des Menschen ist mächtig, so heißt es. Doch ohnmächtig ist man gegen blutige Macht.


Verlogene Wahrheit
Zwischen tausend Lügne…

Mondwinkels Aphorismen

Aus den kleinen Freuden des Lebens formt sich das große Glück.

Wer in seinen Träumen lebt, verdrängt die Wirklichkeit. Wer seine Träume verwirklicht, der lebt!

In irrer Zeit, von Irren umringt weißt du doch, du bist 'normal'. Doch weil du nicht passt, in ihre Welt, wirst du als 'Irrer' ausgeschlossen.

Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann neue Ufer erreichen.

Wenn Du immer mit den Wölfen heulst, wird man Deine eigene Stimme niemals hören.

NORMAL ist, was die Masse macht. Viel lieber bin ich UNNORMAL!

Im Kopf die Alltagsgedanken. Am Tag die alltäglichen Taten. Ich habe nirgends Platz, für kreatives Sein.

Es gibt keine Freiheit ohne Grenzen. Freiheit wird erst durch Begrenzung spürbar. Grenzen geben uns Halt. Aus Grenzenlosigkeit wird Haltlosigkeit.

Haltlosigkeit führt zu Angst oder aber Maßlosigkeit. Und daran geht unsere Gesellschaft zugrunde.

Die drei größten Übel unserer Gesellschaft sind ihr unstetes Treiben, ihre Gier nach Neuem und ihre Sucht nach Veränd…

7 Wege zur Zombifizierung

7 Wege zur Zombifizierung
Zombifizierung:bezeichnet den Prozess, der einen lebendigen, bewusst lebenden Menschen in einen geistigen Dämmerzustand versetzt
Noch nie in der Menschheitsgeschichte war es so einfach, zum Zombie zu werden.
Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung: Fernsehen
Mittlerweile gibt es das Fernsehen schon seit über 80 Jahren in Deutschland.
Doch die Senderauswahl war noch nie so groß wie heute, die Qualität noch nie so schlecht, und noch nie hat regelmäßiges Fernsehen höhere geistige Fähigkeiten
so wirksam abgeschaltet.Computerspiele (inklusive X-Box, Wii etc.)
Dem echten Leben entfliehen und per Knopfdruck zum Superhelden in einer virtuellen Realität werden? Kein Problem – immer realistischere Computerspiele machen es möglich.Twitter und das Internet
Viele Menschen vegetieren mehrere Stunden täglich vor dem PC und merken
gar nicht, dass bei all den digitalen Erlebnissen ihr Körper und ihre Sinn…

Spätsommer

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Spätsommer-Impressionen aus dem Dichtergarten.